Bürgeranträge
Dein Anliegen : Unser Antrag

Städteregionstag Aachen

Fraktion Piraten/UFW
19. März 2017 12:05 19. März 2017 12:05
Eingang des Antrags

Einkommen der Jugendlichen in sozialen Einrichtungen nicht mit dem Einkommen der Eltern gleichsetzen

Leider existiert im Lande Nordrhein-Westfalen und ich meine sogar in der gesamten Bundesrepublik das Gesetz, dass Jugendliche, die in sozialen Einrichtungen leben, 75% des Gehaltes eines ausführenden Nebenjobs/ Schülerjobs an das Jugendamt zur Unterbringung in einer sozialen Einrichtung, zu bezahlen, da dies dann zum Einkommen der Familie zählt. Ich selbst, Alexander Thamm (16), stecke momentan wie auch viele andere Kinder, die sich mithilfe eines Nebenjobs wie Zeitung austragen etc. was dazu verdienen möchten, in dieser, meiner Meinung nach, vom Staat ziemlich unüberlegten Situation. "Früh übt sich" sagt man. Was sollen Kinder und Jugendliche von diesem Prinzip lernen? Das es ist egal ist ob man arbeiten geht, weil einem am Ende eh alles weggenommen wird? Oder sollen wir mit unserem noch recht jungem Alter jetzt schon den Beamtenirrsinn kennenlernen oder gar direkt ein schlechtes Bild von dem Staat, der einem "alles wegnimmt" und von den bösen Mitarbeitern des Jugendamtes, die nur darauf aus sind, nach finanziellem Gedanken und nicht nach pädagogischer Hinsicht zu handeln, bekommen? Fraglich ist auch, dass hier Kinder und Jugendliche "bestraft" werden, ihre eigene, meist unfreiwillige, Unterbringung in einer sozialen Einrichtung zu bezahlen. Aus finanzieller Sicht her ist das natürlich ein Vorteil für Staat, Jugendämter und Steuerzahler, aber den Auswirkungen, zB eine höhere Arbeitslosenquote auf Grund der oben genannten Faktoren, zB das Kinder schon früh lernen, dass ihnen ihr Geld ja eh weggenommen wird oder die mangelnde Erfahrung, einen festen Job zu haben und diesem nachzugehen, ist anscheinden keiner bewusst. Aus pädagogischer Sicht, was meiner Meinung nach Schwerpunkt bei der Jugendhilfe sein sollte, hat dieses Prinzip keinerlei Vorteile. Viele Experten, von Psychologen bis Erziehern, haben mir diese Meinung bestätigt und mir den Ripp gegeben, mich doch mal direkt an eine Partei zu wenden, um diese unpädagogische Maßnahme ab sofort strikt zu beenden und das Einkommen der Kinder nicht mit dem der Eltern, die für die Kinder und Jugendlichen sorge berechtigt sind, gleichzusetzen.

 
19. März 2017 12:05 Eingang des Antrags

Die
nächsten Schritte


Einer der folgende Schritte ist nun als nächster Schritt für den Antrag möglich:

Prüfung des Antrags

Die
Kommentare